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Vergebung - Du bist am Zug!

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Es war ein Ereignis der Superlative, an das sich noch kommende Generationen zurückerinnern werden!

Als am Sonntag, den 28.08.2011 der erste Zug des neuen Bahnsteigs in Murrhardt seine Passagiere aufnahm, konnte man die (An-)Spannung unter den 63 Teilnehmern spüren. Eine Woche sollte die Reise dauern! Gepäck wurde verstaut, die Schlafabteile belegt und Abschied von Familie und Freunden genommen. An Bord des rundum ausgestatteten Zuges befand sich nicht nur ein exklusiv eingerichteter Restaurantwaggon mit Drei-Sternen-Köchen und ihren höchst qualifizierten Assistenten, sondern auch ein für alle Fälle vorbereitetes Service-Team, bestehend aus persönlichen Stewards auf den einzelnen Waggons, einer einsatzbereiten Krankenpflegerin, zahlreichen Animateuren im musikalischen und sportlichen Bereich, geistlichen Seelsorgern und natürlich der Zugcrew, darunter Abteilleiter, Schaffner und Lokomotivführer. Nichts fehlte an Bord, um die Reise in ein unvergessliches Erlebnis zu verwandeln. Schließlich startete der Zug nach einem gemeinsamen Gottesdienst unter dem Motto „Vergebung- Du bist am Zug!“ um Punkt 16.00 Uhr mit seiner abenteuerlichen Fahrt quer durchs Land.

Einer der ersten Stationen am nächsten Tag war das „VaterUnser“, bei denen unter anderem die Gebetsinhalte und die verschiedene Schritte bei einem Vergebungsprozess besprochen wurden. Am späten Nachmittag fuhr der Zug den Waldsee an, wo die Passagiere das herrliche Wetter während der Rast genießen konnten. Als der Zug wieder Fahrt aufnahm, konnten die Reisenden einer Andacht über die Vergebung zwischen Josef und seinen Brüdern lauschen, die in astreinem Schwäbisch vorgetragen wurde. Das Dinner und allabendliche Bistro bildete den Abschluss dieses phänomenalen Tages.

Während der Zug über Nacht den Klettergarten in Sechselberg angesteuert hatte, konnten sich die Passagiere an dem reichlich gedecktem Frühstücksbüffet erfreuen und sich anschließend in der Andacht über die Lebensgeschichte Davids poetisch weiterbilden. Die Besichtigung der Baumkronen Sechselbergs nahmen nicht nur Kletterfreunde in Anspruch, sondern nutzten auch Höhenangstgeplagten erfolgreich zur Überwindung der eigenen Ängste. Am Abend stand im Gottesdienst die Person des Stephanus im Mittelpunkt, mit der Frage, ob es Endstationen gibt, wo es kein Weiterkommen gibt. Indes sich noch einige im Bistrowagen einen Mitternachtsimbiss zu sich nahmen, zogen sich die Passagiere langsam in ihre gemütlichen Schlafabteile zurück. Und der Zug schlängelte sich weiter durch die Landschaft.

Schon früh am Mittwochmorgen traf sich die Reisegemeinschaft, um über Jakob und Esau zu hören, was durch ein Anspiel untermalt wurde. Tragischerweise starb infolgedessen eine Akteure durch akute Kopfschmerzen zu allgemeinem Bedauern. Ohne Verspätung erreichte der Zug schließlich fahrplangemäß Murrhardt, wo das Malefiz-Stadtspiel mit anschließendem Grillen auf der Hütte stattfand. Nach einem gelungenen Ausflug kehrten die Passagiere wieder zum Zug zurück, in dem sie sich von den Strapazen des Tages durch einen Film („Gran Torino“) erholen konnten. An diesem Abend war es besonders still in allen Waggons.

Der Donnerstag begann wie immer mit einem köstlichen Frühstück im Speisewagen, wobei den Reisenden auch vom Personal nochmals zu ihrer Zugwahl beglückwünscht wurde: in der Andacht erklärten die Lokführer ihrerseits, warum sie sich für den Philadelphia-Zug als Arbeitsplatz entschieden hatten. Später wurde ein Gast an Bord des Zuges willkommen geheißen, nämlich Michael Stahl, der extra angereist den Teilnehmern/innen eine Einführung in der Selbstverteidigung gab. Der Tag schloss mit einer Präsentation über ein anderes lohnendes Reiseziel unseres Unternehmens: die Bergbahn nach Golgatha.

Im Zug unterwegs rauschten die Tage nur so an uns vorbei: Am vorletzten Tag war noch einmal richtig viel Programm angesagt. Nachdem in der Morgenandacht Petrus als Thema die Passagiere zum Nachdenken brachte, war nachmittags Action angesagt. In den verschiedensten Workshops vom Kart fahren, Trick-Film entwickeln, Kisten stapeln, Dia-Show produzieren und Schmuck bzw. Kalender basteln bis hin zum Wellness genießen, wurde den Passagieren der volle Service des Zugpersonals geboten! An Grandiosität konnten die Angebote nur noch in ihrer eigenen Präsentation am Bunten Abend übertroffen werden, zu dem sich alle Passagiere im großen Saloonwaggon nach einem festlichen Abendessen versammelten. Im Zentrum dieses denkwürdigen Abschlusses stand außerdem ein Rückblick auf die Reisewoche, vor allem mit einem Vers aus 2. Korinther 5: „Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ So war der letzte Abend gefüllt- mit Programm, Erlebnissen der Reise und der Gewissheit, mit mehr Gepäck aus dem Zug zu steigen, als zuvor eingepackt worden war.

Als am 4. September 2011 der Zug in den Heimatbahnhof einfuhr, wussten alle, dass zwar Orte, Personnen und Geschichten im Eiltempo eines Höchstgeschwindigkeitszuges an ihnen vorbeigezogen war, aber es wussten auch alle, dass sich diese Reise unvergesslich in die Erinnerung der Teilnehmer eingegraben hatte und diese immer wieder auf die Zeit in Murrhardt zurückblicken würden, als sie dort am Bahnsteig standen, Abfahrt bereit, das Gepäck an der Seite und der Schaffner sie ansprach: „Willkommen an Bord des Murrhardt-Express! Darf ich Ihr Ticket sehen?“.

Kontakt

Philadelphia Freizeitzentrum

Lutzensägmühle 10-21
71540 Murrhardt
Telefon: 07192 / 91919-0
oder: 07192 / 5134
Fax: 07192 / 91919-20
freizeitzentrum@ph-v.de

Termine
Erntebittgottesdienst 24.06.2012 10:00 - 13:00 — Philadelphia Hof Leonberg
Philadelphia-Konferenz 30.06.2012 - 01.07.2012 — Leonberg-Höfingen
IntoJ Jugendgottesdienst 30.06.2012 19:30 - 23:00 — Leonberg-Höfingen
Vorbereitung für die Teeniefreizeit 2012 14.07.2012 09:30 - 15:00 — Leonberg
Sonntagnachmittaggottesdienst im Juli 15.07.2012 15:30 - 17:00 — Leonberg
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